Richtig lüften: Wann, wie lange, wie oft
Zwei Rechner zeigen, wie schnell die Luft schlecht wird und wann Lüften wirklich trocknet.
Wie schnell wird die Luft schlecht?
Grobe Abschätzung ohne Undichtigkeiten. In echten Räumen steigt der Wert meist langsamer.
Anstieg pro Stunde–ppm
Bis 1.000 ppm–Minuten
Bis 2.000 ppm–Minuten
Lüften: macht das die Luft trockener?
Vergleicht die Wassermenge in Innen- und Außenluft. Gut bei Keller und Sommerwetter.
Wasser innen–Gramm pro m³
Wasser außen–Gramm pro m³
Faustregeln
- Im Winter 5 bis 10 Minuten stoßlüften, im Sommer länger und am besten morgens oder abends.
- Im Sommer Keller nur lüften, wenn die Außenluft weniger Wasser enthält als die Kellerluft. Sonst kondensiert Feuchte an kühlen Wänden. Der Rechner oben zeigt das.
- Nach dem Duschen Tür zu und Fenster auf.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich lüften?
Mindestens zwei- bis viermal am Tag, in Schlafräumen morgens, und nach Kochen oder Duschen. Ein CO₂-Sensor ist die objektivste Hilfe.
Ist Kipplüften schlecht?
Es lüftet schlecht und kühlt die Fensterlaibung aus, was Schimmel begünstigen kann. Besser ist kurzes Stoßlüften.
Brauche ich eine Lüftungsanlage?
Bei dichten Gebäuden oft ja. Ein Lüftungskonzept zeigt, ob Lüften über Fenster reicht. Ein Fachbetrieb erstellt es.